Die Kreisstadt Bistritz liegt im Nordosten der Siebenbürgischen Hochebene, in der Bistritzer Senke, und ist vom Fluss Bistritz durchquert; es ist die Hauptstadt des Kreises Bistriţa-Năsăud.

Das Gebiet des Kreises Bistriţa-Năsăud hat ein abwechslungsreiches und komplexes Relief, das sich wie ein natürliches Amphitheater stufenweise gegen der Siebenbürgischen Heide öffnet, und umfasst drei Reliefstufen:

• Das Gebirgsgebiet – beinhaltet folgende Einheiten der Nord- und Mittelgruppen in den Ostkarpaten: Ţibleş, Rodna, Suhard, Bârgău und Călimani;

• Das Hügelgebiet – liegt im zentralen und westlichen Teil des Kreises und nimmt 2/3 seiner Oberfläche ein;

• Die Flussauen – entlang der wichtigsten Flüsse, vor allem Someşul Mare und seine Nebenflüsse, mit etwa 3% der Kreisfläche.


Es kann festgestellt werden, dass die meisten natürlichen touristischen Ressourcen im Gebirgsgebiet liegen, vor allem dank der Existenz von zwei Nationalparks: der Rodna-Gebirge- Nationalpark und der Călimani- Nationalpark.

Der Erste von ihnen ist das größte Naturschutzgebiet in den Nordkarpaten, mit einer Fläche von 46.399 ha, wovon 3.300 ha im Jahr 1979 zum Biosphärenreservat erklärt wurden. Die Bedeutung dieses Naturschutzgebiets liegt in seiner Geologie und Geomorphologie und in der Anwesenheit von zahlreichen Pflanzen- und Tierarten, Endemiten und Glazialrelikte. Es beinhaltet ein wissenschaftliches Schutzgebiet (Pietrosu Mare und Piatra Rea), spektakuläre Gletscherseen (Lala Mare und Lala Mică) und Karsterscheinungen (Izvorul Tăuşoarelor ist die tiefste Höhle Rumäniens: -478,5 m, mit unterirdischen Galerien die sich auf etwa 16,5 km erstrecken, und Jgheabul lui Zalion ist mit 242 m Höhenunterschied die zweittiefste Höhle in Rumänien).

Der Călimani Nationalpark umfasst in einer Fläche von 24.566 ha folgende Naturschutzgebiete: 12 Apostel mit dem 12-Aposteln-Themenweg, die Bergkiefer- und Zirbelkiefergewächse, Călimani und Iezer-See.

Andere Naturschutzgebiete oder malerische Landschaftem im Kreis Bistriţa-Năsăud sind:

• die Bistricioarei-Klamm;
• die Strâmba-Schlucht;
• die Rebra-Schlucht;
• die Cormaia-Schlucht;
• der Salzberg bei Sărăţel;
• der „Puppenberg” (Sandsteinkonglomerate) bei Domneşti;
• das Piatra Fântânele-Gebiet im Bârgău-Gebirge;
• das „La Sărătura”-Naturschutzgebiet bei Blăjenii de Jos;
• die Narzissen-Wiese bei Mogoşeni;
• der Auenwald (Pădurea din şes) aus Orheiu Bistriţei;
• die Schlammvulkane aus Monor, Bistriţa-Năsăud;
• das Arboretum aus Arcalia;
• der Cetăţele-See oder Tăul Căianului aus Căianu Mic.
 

In Bistritz sind die natürlichen touristischen Ressourcen von Grünflächen vertreten – den Einwohnern wohlbekannte Parks und Waldparks:

Der Zentralpark, der im Jahr 2013 umgestellt wurde, enthält neben verschiedenen Baumarten auch zwei Naturdenkmäler: Ginkgo Biloba und Tulpenbaum - Liriodendron Tulipifera.

Die größte Grünfläche, vor kurzem für Erholungszwecken umgestaltet, ist der Schullerwald, wo auf einer Fläche von 30 ha Fahrradwege, Sportplätze, Kinderspielplätze, Picknickplätze, Pavillons u.a. errichtet worden sind.

Ein weiteres traditionelles Erholungsgebiet ist der Codrişor-Wald und das Bistritz-Ufer, die seit einigen Jahren von den Behörden zur touristischen Verwertung geplant werden.

Diesen von Touristen und Einheimischen oft besuchten Grünflächen kommt der dendrologische Garten des „Liviu Rebreanu” Nationalkollegs dazu. Er hat eine Fläche von 8393 m2 und ist ein dendrologisches Pflanzenschutzgebiet das wertvolle Arten enthält, wie z.B.: Liriodendron, Magnolia, Abies, Rhododendron, Sequoia, Viburnum, usw.


Quellen:
https://ro.wikipedia.org/wiki/Jude%C8%9Bul_Bistri%C8%9Ba-N%C4%83s%C4%83ud
http://adevarul.ro/locale/bistrita/padurea-Codrişor-bistrita-7_51e44cc7c7b855ff56406d0f/index.html

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